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Japanisches Keramikgeschirr für Ihre Marke: Mino, Arita, Hasami

Von Yuki Iemura, Tokio · · 2 Min. Lesezeit

Eine Straße in Hasami, Nagasaki, mit einer großen Porzellanvase und einer blau-weiß gefliesten Wand
Foto: STA3816, CC BY-SA 4.0
Inhalt
  1. Die wichtigsten Regionen
  2. Wie ein Logo auf Keramik kommt
  3. Eigene Glasuren und Formen
  4. Vorschriften für Lebensmittelkontakt
  5. Angebote einholen

Kurz gesagt: Das meiste japanische Geschirr, das für andere Marken hergestellt wird, stammt aus wenigen Regionen, darunter Mino (Gifu), Arita (Saga) und Hasami (Nagasaki). Ein Logo kann als Abziehbild aufgebracht oder in den Boden gestempelt werden; eine eigene Glasur oder Form dauert länger und kostet mehr. Fordern Sie Prüfergebnisse zum Lebensmittelkontakt an, bevor Sie in Europa oder Nordamerika verkaufen.

Die wichtigsten Regionen

Mino-Keramik (Präfektur Gifu) deckt einen sehr großen Teil des japanischen Alltagsgeschirrs ab, von Massenware bis zu Atelierstücken. Weil es dort so viele Fabriken und spezialisierte Zulieferer gibt, ist sie für Sonderanfertigungen oft die flexibelste Region.

Arita-Porzellan (Präfektur Saga) hat eine Geschichte, die bis in die frühen 1600er-Jahre zurückreicht. Es ist bekannt für feinen weißen Scherben und bemaltes Dekor, traditionell wie modern.

Hasami-Porzellan (Präfektur Nagasaki), gleich neben Arita, wird seit Langem als Alltagsporzellan hergestellt, und seine stapelbaren modernen Designs sind inzwischen auch außerhalb Japans bekannt.

Wie ein Logo auf Keramik kommt

Verfahren Wie es aussieht Hinweise
Abziehbild (Transfer) Ihr Logo oder Muster gedruckt und dann eingebrannt Der übliche Weg bei kleinen Auflagen
Stempel im Boden Ihr Zeichen in den Ton gedrückt Ein Stempel muss angefertigt werden; dezent und dauerhaft
Tampon- oder Siebdruck Direkt vor dem Brand aufgedruckt Für einfache Zeichen auf einer ebenen Fläche
Bodenmarke Ihr Markenname auf der Unterseite Üblich bei Private Label

Eigene Glasuren und Formen

Eine neue Glasurfarbe muss getestet werden; der Brand verändert Farben auf schwer vorhersehbare Weise, rechnen Sie also mit Probeplättchen und einem Probebrand. Eine neue Form braucht eine Gussform, und an dieser Stelle steigen die Mindestmengen. Form und Glasur aus dem bestehenden Sortiment des Herstellers zu wählen, ist der schnellste Weg zu einem Produkt unter Ihrem eigenen Namen.

Vorschriften für Lebensmittelkontakt

Geschirr, das mit Lebensmitteln in Berührung kommt, ist in den meisten Märkten reguliert:

  • Europäische Union: Keramikgegenstände mit Lebensmittelkontakt fallen unter die Richtlinie 84/500/EWG, die Grenzwerte für die Abgabe von Blei und Cadmium festlegt.
  • Vereinigte Staaten: Die FDA legt Grenzwerte für Blei und Cadmium in Keramik fest und geht gegen Geschirr vor, das Blei abgibt.

Fragen Sie den Hersteller, ob er Prüfergebnisse für die gewählte Glasur hat und von welchem Labor. Wenn nicht, planen Sie Zeit und Kosten für Prüfungen ein, bevor Sie verkaufen.

Angebote einholen

Schicken Sie mir eine Anfrage mit den Stücken, der Menge und dem Zielland, und ich frage Hersteller in diesen Regionen auf Japanisch an und bringe Ihnen ihre eigenen Zahlen schriftlich zurück. Keramikhersteller, die sich selbst eingetragen haben, finden Sie im Herstellerverzeichnis.

Quellen

Titelfoto: „Nakaogo, Hasami 03“ von STA3816, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons. Größe geändert und zugeschnitten. ↗ CC BY-SA 4.0

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